Die Kosten des Vapens

Wie viel Geld sparst du, wenn du mit dem Vapen aufhörst?

Verfasst vom Puff Zero Redaktionsteam — jede Aussage wird anhand der Leitlinien von WHO, CDC und NHS geprüft.

Aktualisiert am 2. Juli 2026

Wer mit dem Vapen aufhört, spart je nach Konsum zwischen etwa 800 und 2.500 Euro im Jahr. Wenn du täglich eine Pod-Cartridge oder Einweg-Vape verbrauchst, sind das grob 4 bis 7 Euro am Tag – Geld, das ab dem Moment nicht mehr weg ist, in dem du keine Liquids, Pods oder Coils mehr kaufst.

Die genaue Summe hängt von deiner Gewohnheit ab, aber die Rechnung ist einfach – und für die meisten Menschen ein echter Motivationsschub zum Aufhören.

Wie viel sparst du täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich?

Hier siehst du, was das Aufhören konkret zurück in deine Tasche bringt, je nachdem wie viel du aktuell ausgibst. Leichte bis durchschnittliche Nutzer:innen geben etwa 2,50-3,50 Euro am Tag aus, wer täglich eine Einweg-Vape oder Pod verbraucht, liegt bei 4-7 Euro täglich.

ZeitraumDurchschnittlicher Vaper (~2,50-3,50 €/Tag)Tägliche Einweg-Vape/Pod (4-7 €/Tag)
Täglich2,50-3,50 €4-7 €
Wöchentlich17,50-24,50 €28-49 €
Monatlich75-105 €120-210 €
Jährlich910-1.280 €1.460-2.550 €
5 Jahre4.550-6.400 €7.300-12.750 €

Das Muster bleibt gleich, egal wo du in dieser Tabelle landest: Durchschnittliche Nutzer:innen geben über 900 Euro pro Jahr für Vapes aus, und wer regelmäßig Einweg-Produkte kauft, kommt schnell auf über 1.500 Euro. Auf fünf Jahre gerechnet reicht das für eine Anzahlung auf ein Auto, ein Semester Studiengebühren oder einen echten Notgroschen – Geld, das aktuell in ein Gerät fließt, das du eigentlich loswerden willst.

Wie berechnest du deine persönliche Ersparnis?

Du brauchst keine Excel-Tabelle – drei Zahlen reichen.

  1. Ermittle deine Tagesausgabe. Schau nach, wie oft du Pods, Einweg-Vapes oder Liquid kaufst, und teile die Kosten durch die Anzahl der Tage, die es reicht. Eine Einweg-Vape für 12 Euro, die 2 Tage hält, kostet 6 Euro/Tag. Eine Pod für 4 Euro, die einen Tag hält, kostet 4 Euro/Tag.
  2. Multipliziere mit dem Zeitraum. Tagesausgabe × 7 = Woche. × 30 = Monat. × 365 = Jahr.
  3. Denk an das Zubehör, das du oft vergisst. Ladegeräte, Ersatzgeräte, wenn eins kaputtgeht oder verloren geht, und Spontankäufe an der Tankstelle summieren sich – oft nochmal 10-15 % zusätzlich zu deinen reinen Pod-Kosten.

Die meisten unterschätzen ihre eigene Zahl beim ersten Durchrechnen, weil Vape-Ausgaben in vielen kleinen Käufen passieren statt in einer sichtbaren Rechnung. Eine 5-Euro-Pod fast jeden Tag fühlt sich im Moment nach nichts an. Aufs Jahr gerechnet sind das über 1.800 Euro – mehr, als viele für ihre Kfz-Versicherung zahlen.

Wie schneidet Vapen im Vergleich zu anderen Alltagsausgaben ab?

Wenn du deine Zahl neben vertraute Ausgaben legst, wird sie greifbar:

  • Eine 6-Euro-Gewohnheit pro Tag (rund 2.190 Euro im Jahr) kostet mehr als ein durchschnittliches Jahres-Fitnessstudio-Abo (etwa 400-700 Euro/Jahr).
  • Sie entspricht ungefähr einem Jahr Streaming-Abos, Handyvertrag und Essensbox-Lieferservice zusammen.
  • Über 5 Jahre kann eine tägliche Einweg-Vape-Gewohnheit (7.300-12.750 Euro) den Preis für einen gebrauchten Kleinwagen übersteigen.
  • Über 10 Jahre bewegen sich die Zahlen in Regionen, die in manchen Gegenden für eine Immobilien-Anzahlung reichen.

Hier geht es nicht um schlechtes Gewissen, sondern um Sichtbarkeit. Vape-Kosten verstecken sich, weil sie klein und wiederkehrend sind. Neben eine Rechnung gelegt, die du sowieso im Kopf hast, wirkt die Summe oft anders.

Was solltest du mit dem gesparten Geld machen?

Geld, das du nicht aktiv umleitest, verschwindet meist im Alltag – du kaufst keine Pods mehr, aber das Geld fühlt sich nicht wie ein Gewinn an, wenn es einfach im normalen Girokonto verschwimmt. Ein konkreter Plan macht die Ersparnis sichtbar und hält die Motivation hoch.

Setz einen Dauerauftrag ein. Sobald du aufhörst, richte einen automatischen Transfer in Höhe deiner bisherigen Tagesausgabe auf ein separates Konto ein – auch wenn es nur 5 Euro am Tag sind. Nach einem Monat siehst du eine dreistellige Summe, die es ohne das Aufhören nicht gäbe.

Verbinde die Ersparnis mit einem Ziel. Ob Kurztrip, neue Kopfhörer oder Notgroschen – ein konkretes Ziel macht den Verzicht leichter zu ertragen als ein abstraktes "ich spare jetzt Geld".

Nutze die ersten Wochen als Testlauf. Die ersten 2-4 Wochen sind meist am schwierigsten, aber genau da zeigt sich der Betrag am deutlichsten, weil der Vergleich zum Vormonat frisch ist. Diese Anfangsmotivation lässt sich gut mit den gesundheitlichen Vorteilen kombinieren, die zeitgleich einsetzen, mehr dazu hier.

Wähle einen realistischen Ausstiegsweg. Wenn die Kosten der Auslöser sind, lohnt sich ein Blick auf die günstigsten Wege, mit dem Vapen aufzuhören – oft brauchst du kein teures Ersatzprodukt, um den Umstieg zu schaffen.

Falls du merkst, dass der Rückgang der Nikotinzufuhr dich reizbar, niedergeschlagen oder ungewöhnlich unruhig macht, ist das ein normales Entzugssymptom, das meist nach 2-4 Wochen nachlässt. Hält die Stimmungstiefe länger an oder wird sie stärker, sprich mit deiner Hausarztpraxis oder ruf die kostenlose BZgA-Rauchfrei-Hotline an. Solltest du Gedanken an Selbstverletzung haben, wende dich sofort an ärztliches Fachpersonal oder den Notruf 112 – das hat Vorrang vor jedem Spar-Plan.

Häufige Fragen

Wie viel Geld spart man im Durchschnitt, wenn man mit dem Vapen aufhört?

Die meisten Menschen sparen zwischen 900 und 2.500 Euro im Jahr, je nachdem wie viel sie vorher konsumiert haben. Bei einer täglichen Einweg-Vape oder Pod-Gewohnheit von 4-7 Euro am Tag kommen über ein Jahr schnell über 1.800 Euro zusammen.

Wie viel spart man in 5 Jahren, wenn man mit dem Vapen aufhört?

Über 5 Jahre liegen die Ersparnisse meist zwischen 4.500 und 12.750 Euro, abhängig vom täglichen Konsum. Bei einer Pod-a-Day-Gewohnheit sind das oft mehr als 9.000 Euro.

Wie berechne ich meine eigenen Vape-Kosten?

Teile den Preis deiner Pods, Liquids oder Einweg-Vapes durch die Anzahl der Tage, die sie reichen, um deine Tagesausgabe zu ermitteln. Multipliziere diese Zahl dann mit 7 für die Woche, mit 30 für den Monat oder mit 365 für das Jahr.

Was kann ich mit dem gesparten Geld nach dem Aufhören machen?

Richte am besten sofort einen Dauerauftrag in Höhe deiner bisherigen Tagesausgabe auf ein separates Konto ein. So wird die Ersparnis sichtbar, statt im normalen Girokonto zu verschwinden, und du kannst sie gezielt für ein Ziel wie einen Notgroschen oder eine Reise nutzen.

Ist Vapen wirklich teurer als Rauchen?

Das hängt stark von der Marke und Häufigkeit ab, aber tägliche Einweg-Vapes oder Premium-Pod-Systeme können pro Jahr genauso viel oder mehr kosten wie eine Zigarettenschachtel am Tag. Entscheidend ist weniger die Produktart als die tatsächliche Konsummenge.

Quellen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) — "Rauchfrei-Info: E-Zigaretten und Vapes"
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO) — "Tobacco: E-cigarettes"
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) — "Fakten zum Rauchen: E-Zigaretten"
  • Robert Koch-Institut (RKI) — "Nutzung von E-Zigaretten in Deutschland"
  • NHS — "Vaping to quit smoking"

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Sprich immer mit Arzt, Ärztin oder Apotheke über Nikotinentzug, Medikamente oder Symptome, die dich beunruhigen.